Zwenkau zu stark für den ATSV

Vfb Zwenkau gegen ATSV Frisch Auf Wurzen 2:1

Für den ATSV war das beste am Spiel das knappe Ergebnis. Mit einer schwachen Leistung gegen gut spielende Zwenkauer hatten die Gäste vor allem in Halbzeit 1 keine Chance auf Punkte. Schon in der 1.Minute musste der beste ATSV-Aktuer Torwart Evers sein ganzes Können zeigen, um einen Kopfball von Baierlein zu parieren. Einfache Abspielfehler brachten den VfB immer wieder in gute Positionen. So leitete ein Ballverlust im Mittelfeld die Führung ein. Mit einem tollen Pass frei gespielt lupfte Schlesinger das Spielgerät zum 1:0 ins Tor(8.). Die Leistung der Gäste wurde nicht besser. Wieder ergab sich nach einem Fehler die Angriffschance für Zwenkau. Kaum gestört gelang eine Flanke von rechts in den Strafraum und Schaffranke hämmerte den Ball an die Lattenunterkante, von der er hinter der Torlinie zum 2:0 einschlug(28.). Die einzig nennenswerte Aktion für Wurzen hatte Miszler nach einer halben Stunde. Seinen Freistoss hielt der EX-Wurzener Sudarski im VfB-Tor aber sicher. Einen noch höheren Rückstand für das Team von Tobias Heede verhinderte dann nach einem Kopfball von Kratz die Torlatte.

Auch in Halbzeit 2 änderte sich zunächst wenig am Geschehen. Evers und Schneeweiss konnten nach 50 Minuten gerade noch so klären und nach einem Eckball half bei einem Kopfball nochmals die Latte. Ausser bei einem Freistoss von Miszler aus 23 Metern, der knapp links vor bei ging, war von Wurzen nichts zu sehen. Die zwenkauer sündigten aber weiter mit der Verwertung ihrer Chancen. Schaffranke vertändelte den Ball völlig frei vor Evers auftauchend. Der Wurzener Hüter machte das Spiel dann schnell. Sein Abschlag landete bei Langer, der in den Strafraum eindrang. Sein Flankenversuch wurde mit der Hand abgewehrt und es gab Elfmeter. Miszler verwandelte sicher(73.). Zwei Minuten später reagierte Evers bei einer Direktabnahme nach einer Ecke Weltklasse und hielt das ungleiche Spiel weiter offen. Tatsächlich ging ein Ruck durch die Wurzener Reihen und es gelang Druck auf die Zwenkauer Abwehr auszuüben. Wirkliche Chancen ergaben sich aber nicht. Fakt ist, dass es einer erheblichen Steigerung bedarf, um am nächsten Wochenende gegen Sermuth zu punkten.