Schiedsrichter schenkt Krostitz einen Punkt

FSV Krostitz gegen ATSV FA Wurzen 3:3

Der ATSV hat beim Tabellendritten einen Punkt geholt und sich diesen mit einer couragierten Leistung auch mehr als verdient. Gleich nach dem Anpfiff zeigte aber zunächst der Gastgeber, dass er seine Serie von zuletzt vier Siegen in Folge fortsetzen wollte. Eine Flanke von rechts hämmerte Bettfür an die Lattenunterkante. Der Ball sprang nach Ansicht der Unparteiischen vor der Torlinie auf und so kam es zum Gegenangriff der Wurzener. Miszler passt auf Langer, der in der Mitte zu F.Kurmann schiebt, der sicher zum 0:1 verwandelt(2.). Insgesamt bestimmt der FSV das Geschehen, bleibt aber immer wieder an der Wurzener Abwehr hängen. Erst nach einer halben Stunde wird es gefährlich für Luge im ATSV-Tor. Bettfür trifft aus guter Position nur das Außennetz. Die Gäste bleiben gefährlich. Langer wird gerade noch so abgedrängt. Als Müller in den Strafraum geht, kann er nur durch ein Foul gebremst werden. Miszler verwandelt den fälligen Elfer sicher zum 0:2(36.). Die Gastgeber kommen nur noch zu einer Halbchance vor dem Pausenpfiff. Eine gefährliche Flanke klärt Rehbock mit dem Kopf.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit verstärkten die Krostitzer ihre Bemühungen. Die erste Chance hatte allerdings Miszler mit einem Freistoß aus zwanzig Metern, den FSV-Torwart Evers parierte. Der beste Spieler des Gastgebers Teinert konnte von der Wurzener Abwehr im Gegenangriff gerade noch abgedrängt werden. Nach einer Flanke von rechts hatten die Wurzener dann keine Abwehrmöglichkeit bei einem tollen Kopfball von Bettfür zum 1:2(62.). Die Gäste antworten umgehend. Miszler spielt F.Pautze mit einem Traumpass frei und dieser verwandelt sicher zum 1:3(63.). In einem gutklassigem Landesklassespiel gelang es jedoch dem Schiedsrichterkollektiv nicht auf ähnlichem Niveau zu pfeifen. Mit der nun folgenden Leistung der Referees hätten diese früher nicht einmal ein Betriebsfußballspiel zu Ende leiten dürfen. Als Evers gegen den allein aufs Krostitzer Tor laufenden Langer ein klares Foul als letzter Mann begeht, gibt es nur die gelbe Karte. Die Wurzener sind nun wieder besser im Spiel. F.Pautze hat eine Gelegenheit per Kopf. Bei einer Abwehraktion von Schneeweiß entscheidet der Schiri auf Handelfmeter. Während sich die Fans draußen Gedanken machen, ob dies wirklich ein Handspiel war, ist allerdings für alle klar, außer für den Unparteiischen, dass die geahnte Regelwidrigkeit vor dem 16er passiert ist. Den Elfmeter verwandelt Bettfür sicher(72.). Der ATSV verteidigt sein Tor geschickt. Den möglichen Sieg versagt dann wieder der Mann in schwarz. In der 3.Minute der Nachspielzeit entscheidet er erneut auf Strafstoß. Nur er alleine hat ein Foul erkannt. Bettfür stellt mit seinem dritten Tor den Endstand her.