Pokalaus in Runde 2

Durch eine 1;3-Heimniderlage gegen die SG Handwerk Rabenstein ist der ATSV aus dem Sachsenpokal ausgeschieden. Gegen den höherklassigen Gegner gelang es den Wurzenern die Begegnung lange Zeit ausgeglichen zu gestalten. Nach acht Minuten bot sich Weber sogar die Chance auf die Führung. Er scheiterte aber am Rabensteiner Schlussmann Landgraf. Es dauerte bis zur 23.Minute bis auch der Landesligist gefährlich wurde. Bah zog ab und der beste Wurzener an diesem Tag, Torwart Tobias Herber, hielt den Ball sicher. Auch zwei Minuten später parierte er eine Schuss aus 20 Metern klasse. Im Gegenzug setzte sich Bettfür geschickt durch und sein Schlenzer in Richtung langes Eck ging nur knapp vorbei. Die Gäste wurden nun stärker. Aber sowohl Fischer mit einem Abschluss von der Strafraumgrenze als auch Bah aus Nahdistanz fanden in Herber ihren Meister. Für die nicht unverdiente Führung sorgte dann Jochmann, der einen sehr zweifelhaften Elfer sicher verwandelte(41.).

In Halbzeit 2 erkannte man dann den bestehenden Klassenunterschied auch wenn der Gastgeber kämpferisch dagegen hielt. Bah`s Kopfball gleich nach Wiederanpfiff ging nur knapp vorbei. Die Unordnung in der ATSV-Abwehr nach dem Wiederanpfiff nutzte dann Mühlig, der alleine vorm Tor keine Mühe hatte das 0:2 zu erzielen(47.). Ein berechtigter Abseitspfiff  und eine erneute tolle Parade von Herber verhinderten in der Drangphase der Rabensteiner die endgültige Entscheidung. Für die sorgte Lorenz nach einem Abwehrfehler. als er zum 0:3 traf(76.). Die Schlussviertelstunde gehörte dann wieder dem ATSV. Bettfür setzt sich im Strafraum durch und flankt auf M.Kurmann der per Kopf das 1:3 erzielt(77.). Die Gäste werden nur noch einmal gefährlich. Herber ist aber wieder mit einer Glanzparade zur Stelle. Wurzen hat noch gute Gelegenheiten bei zwei Freistößen. Nach einem Solo von Langer und dessen genauen Rückpass auf D.Ehrlich haben die Zuschauer schon den Torschrei auf den Lippen, aber Landgraf lenkt den Ball gerade noch zur Ecke. So bleibt es beim zu erwarteten Erflog der Handwerker gegen sich gut präsentierende Wurzener.