2:6 gegen Roter Stern

Über 400 Zuschauer verfolgten am Samstag das Spiel des ATSV gegen Roter Stern Leipzig. Diejenigen die ihre Daumen für Wurzen drücken, hofften auf den zweiten Saisonsieg. Und der Gastgeber begann perfekt. Von rechts erreichte Paul Pautze schon in der 2.Minute ein ball und er hatte wenig Mühe zur 1:0-Führung zu verwandeln. Die Heimmannschaft machte weiter Druck und spielte gut nach vorn. Doch dann wurde bei einem schnell vorgetragenen Angriff die Schwäche des ATSV deutlich. Gegen die schnellen Spitzen der Sterne wirkte Wurzens Abwehr zu behäbig. Bei einem Konter tauchte Herzog frei vor Luge auf und traf zum Ausgleich(15.). Wurzen antwortete umgehend. Ein Freistoß von Miszler verlängerte Rehbock zu Walther, der zur erneuten Führung traf. Danach hatte Langer Pech als sein Versuch knapp am langen Eck knapp vorbei am Tor ins Aus rollte. Ein Fehler der RSL-Abwehr brachte gleich drei Wurzener in gute Position, doch der Ball wurde vertändelt. Daraus entstand ein Konter und wieder ging alles zu schnell für die Wurzener Hintermannschaft. Max Müller köpfte völlig frei zum 2:2 ein(34.). Wurzen blieb dran und als Walther allein aufs Leipziger Tor zusteuerte stoppte ihn der Linienrichter durch eine falsche Abseitsentscheidung. Die Zuschauer  bereiteten sich auf das Pausenbier vor, da zog Herzog aus über zwanzig Metern ab und traf zur etwas schmeichelhaften Führung für Roter Stern(45.).

Auch nach dem Wechsel blieb das Spiel ausgeglichen. Entscheidend für den Ausgang des Spiels war allerdings das von zwei schwachen Abwehrreihen die Wurzener an diesem Tag die etwas schlechtere hatte. Herzog versenkte einen direkten Freistoß im Tor und erreichte mit seinem dritten Tor eine Vorentscheidung. Das Bemühen des Gastgebers auf Verbesserung des Resultats war zu erkennen. Langer mit einem Schuss knapp über das Tor und F.Kurmann mit seinem Versuch hatten die Möglichkeiten zu einem weiteren Treffer. Diese gelangen aber den Gästen. Beim 2:5 durch Baloun(82.) und dem Treffer zum 2:6-Endstand durch Rossner stand die Wurzener Abwehr nur Spalier. Am Ende eine herbe Niederlage in einem eigentlich ausgeglichenem Spiel.