2. Herren I Niederlage gegen Gleisberg

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ATSV „Frisch Auf“ Wurzen II – SV Gleisberg 2:3 (0:1)

Tor(e): Constantin Zerbs (1), Marcel Steinacker (1)

Nach der Niederlage in Falkenhain, wobei das Unvermögen der Wurzener, ein Spiel mit einer Führung im Rücken gegen einen Gegner in Unterzahl zu gewinnen, brutal bestraft wurde, sollte nun im Heimspiel wieder ein Sieg her.

Die Gäste rührten erstmal den dicken Beton an, zogen sich hinter die Mittellinie zurück. Dies machten dem Gastgeber sehr zu schaffen. Der Gastgeber tat sich sehr schwer dieses Bollwerk zu knacken. So wurden die Gäste etwas aktiver, sahen ihre Möglichkeiten in langen Bällen, in der Hoffnung das mal einer durchrutscht. So geschehen in der 38. Minute, alle Wurzener verpassen den Ball und Böhm ist zur Stelle. Frei vorm Wurzener Keeper versenkt den Ball zur Gästeführung.

In der zweiten Hälfte blieben die Gäste weiter bei ihrer defensiven Spielweise. Den Wurzener fiel nicht viel ein um dies zu knacken. Doch mit der Einwechslung von Paul Freudenberg im Offensivbereich und einer Umstellung des Spielsystems auf 4-4-2 mehr Zugriff im Spiel. Es wurden dann doch einige gute Möglichkeiten erspielt. Doch leider verletzte sich in diesem, sich gut entwickelten Spielfluss, Paul Freudenberg. Damit war es mir Herrlichkeit wieder vorbei.

Der Gegner erkannte die Chance. Mit zwei blitzsauberen Konter über rechst (72. Böhm, 79. Schubert) erhöhte man auf 3:0.

Doch ganz so wollte sich die Zweite nicht ergeben. In den Schlussminuten wurde alles nach vorn geworfen. Druck wurde aufgebaut, die Chancen ergaben sich. In der 86. Minute tankt sich Constantin Zerbs durch und erzielt den Anschlusstreffer. Jetzt wollte der Gastgeber mehr.

Vier Minuten später kommt Steinacker über rechts und erzielt mit einem straffen Schuss ins lange Eck das 2:3.

Geht da noch was?

Doch das Aufbäumen kommt einfach zu spät. Da muss man sich fragen: Warum erst so spät?

So geht das Spiel dann verloren. Nun ist einfach der Mannschaftsgeist gefragt.

Dazu gehört, das die verbale Kommunikation im Spiel untereinander und von draußen dringend überarbeitet werden muss !