1.Herren I Dem Spitzenreiter Paroli geboten

ATSV „Frisch Auf“ Wurzen – FC Blau-Weiß Leipzig 0:3 (0:2)

Tor(e):—

Der Spitzenreiter war zu Gast im Frisch-Auf-Stadion und damit der klare Favorit gegen den Tabellenvierzehnten. Über die gesamte Spielzeit war dieser Unterschied nicht zu erkennen, was vor allem an dem couragierten Auftritt der Gastgeber lag. Die Wurzener hatten auch die ersten Chancen. Langer konnte im Strafraum gerade noch so abgedrängt werden, kurz darauf scheiterte er nach einer Eingabe von Müller am Leipziger Torwart Herrmann. Miszler und M.Kurmann sorgten mit Distanzschüssen für Gefahr. Die erste Möglichkeit der Gäste ermöglichten die Platzverhältnisse. Ein verunglückter Schuss landete auf einer der vielen Beulen und sprang von da über Schiefer an den Querbalken. Den Nachschuss setzte Papkalla in den Maschen, stand dabei aber im Abseits und der Treffer wurde nicht gegeben. Die nächsten Pfiffe des Unparteiischen entschieden das Spiel. Zweimal entschied er auf Strafstoß nachdem die ATSV-Abwehr nicht deutlich genug klären konnte. Prochaska(30.) und Kapitän Steeb(36.) verwandelte die Foulelfmeter sicher. Der Gastgeber zeigte sich wenig geschockt und hatte nach toller Vorarbeit des sehr gut agierenden Ernst durch F.Kurmann eine sehr gute Chance auf den Anschlusstreffer.

Die Gäste hatten den besseren Start nach der Pause. Einen Kopfball aus Nahdistanz hielt Schiefer großartig. Beim Schuss von Reiniger wäre er sicher machtlos gewesen, aber der Ball ging knapp am rechten Pfosten vorbei. Das Spiel wurde wieder ausgeglichener, die Gastgeber steckten nie auf. Als Müller im Strafraum gefoult wurde, zeigte der Schiedsrichter wieder auf den Punkt. Miszler zielte beim Elfmeter genau auf die Ecke unten links, aber Herrmann parierte hervorragend. Der ATSV versuchte weiter alles. Zweimal Müller und einmal Langer hatten bei einer Situation gleich drei Chancen. Auch ein Schuss von F.Kurmann brachte Gefahr, zischte aber knapp am rechten Pfosten vorbei. So nutzten die Gäste die sich nun bietenden Räume in der 89.Minute zur endgültigen Entscheidung. Stephan hatte nach einem Abwehrfehler wenig Mühe den Ball zum 0:3 ins leere Tor zu schieben. Was für die Gastgeber bleibt, ist die Gewissheit, dass mit solchen Leistungen gegen schwächere Teams der Klassenerhalt geschafft wird.