1. Herren I Niederlagenserie hält an

ATSV „Frisch Auf“ Wurzen – Döbelner SC 1:2 (1:0)

Tor(e): Falko Pautze (1)

Statt des erhofften Befreiungsschlages für die Wurzener Fußballer, hat sich durch die Heimniederlage gegen den bis vor dem Spiel Tabellenletzten Döbelner SC, die Lage im Abstiegskampf weiter verschärft. An Ende siegten die Gäste verdient, weil sie die größeren Chancen hatten und den Erfolg einfach mehr wollten. Beiden Mannschaften war in einer auf mäßigem Landesklasseniveau laufenden Partie bei vielen Aktionen die Erfolglosigkeit der letzten Wochen anzumerken. In Halbzeit 1 hatten die ansonsten im Offensivspiel harmlosen Gastgeber eine einzige Chance, die sie aber konsequent nutzten. Einen flach geschlagenen Freistoß von Miszler verwertet Pautze mit einem Schuss ins lange Eck zum 1:0(23.). Dass dieses schmeichelhafte Ergebnis bis zur Pause hielt, war vor allem der mangelnden Chancenverwertung des DSC zu verdanken. Dadi konnte von Ehrlich kurz vor dem Tor gerade noch abgeblockt werden, Heynas Schuss zischte knapp am rechten Pfosten vorbei und nach einer Schlafeinlage der gesamten ATSV-Hintermannschaft landete der Heber von Bauer nicht im sondern auf dem Tornetz.

Nach Wiederanpfiff waren es wieder die Gäste, die zu ersten guten Aktionen kamen. ATSV-Torwart Sudarski war bei einem Fernschuss zur Stelle. Kurz darauf nutzte Bauer seine Freiheit im Strafraum und traf zum Ausgleich(55.). Es folgte die beste Phase der Wurzener. Das Tempo wurde erhöht und die Fans konnten endlich einen Siegeswillen erkennen. Aber auch jetzt störten Ungenauigkeiten den Spielaufbau. Langer hatte zweimal die Chance auf den zweiten Treffer, scheiterte aber an Bunzel im DSC-Tor. Die Wurzener Bank reagierte und brachte frische Kräfte. Wirklich zwingend wurden die Aktionen nicht. Nach einer gelbroten Karte in der 70.Minute waren die Wurzener nur noch zu zehnt. Chancen auf ein Tor gab es keine mehr. Im Gegenteil. Sudarski rettete mit einer Glanztat drei Minuten vor dem Abpfiff das Unentschieden. In der Schlussminute war er bei einem Konter dann machtlos. Peschel hatte allein vorm Tor wenig Mühe den Siegtreffer für die bis dahin noch sieglosen Döbelner zu erzielen.