1. Herren I Klarer Sieg gegen Roßwein

Roßweiner SV – ATSV „Frisch Auf“ Wurzen 0:4 (0:2)

Tor(e): Fritz Kurmann (3), Falko Pautze (1)

Eine ordentliche Leistung des ATSV, ein sehr gut aufgelegter Fritz Kurmann und eine desolate Vorstellung der Gastgeber waren die wichtigsten Punkte beim klaren Auswärtssieg der Wurzener, der eher höher hätte ausfallen können. Schon nach vier Minuten bediente Langer F.Kurmann, der aus spitzem Winkel am Roßweiner Torwart Jentzsch vorbei den Ball zur Führung einschob. Beiden Teams war anzumerken, dass es in diesem Spiel um die berühmten „sechs Punkte“ geht. Ein Spielfluss kam durch viele leichte Fehler kaum zustande. Die Gastgeber hatten außer einer Reihe von Einwürfen, die Krondorf mit viel Wucht in den Strafraum brachte, keine Mittel. Daraus ergab sich auch nach einer viertel Stunde die einzige Möglichkeit. Der Tabellenletzte aus Wurzen nutzte zu diesem Zeitpunkt die Schwächen der Roßweiner zu selten. Gefahr entstand nach Kopfbällen von Rehbock und Pautze sowie bei einem Fernschuss von Miszler, der aus 40 Metern versuchte den zu weit vor dem Tor stehenden Jentzsch zu überlisten. Mit einem tollen Pass spielte Pautze dann F.Kurmann frei, der unhaltbar ins kurze Eck traf(28.). Noch vor der Pause hatten Pautze, Langer und F.Kurmann die Möglichkeiten auf die endgültige Entscheidung.

Auch nach dem Wiederanpfiff blieb die Partie zunächst auf mäßigem Niveau, wurde aber zunehmend einseitiger. Wurzen suchte die endgültige Entscheidung und der Gastgeber kam mit dem erhöhten Druck überhaupt nicht mehr klar. Jentszch verhinderte mit zwei guten Paraden bei einem Schuss von F.Kurmann und einem direkt aufs Tor gezogenen Freistoß von Miszler weitere Treffer. Nach einem Traumpass von Miszler auf F.Kurmann war er gegen dessen konsequenten Abschluss machtlos(64.). Mit dem Anstoß eroberte sich der ATSV erneut den Ball und ein schöner Spielzug endete beim frei vor dem Tor stehenden Pautze, der zum 0:4 traf(65.). Die wie ein Absteiger agierenden Gastgeber hatten nach einer Unstimmigkeit in der Wurzener Hintermannschaft kurz danach ihre einzige Chance in Abschnitt 2. Ein harmloser Ball kullerte an den Pfosten. Mehr Glück stand ihnen dann zur Seite, als der nun spielrisch besser agierende ATSV weiter auf Tore drückte. Abwehrchef Rehbock und Miszler nach Ecken hätten das Ergebnis noch deutlicher gestalten können. Für die Wurzener ist dies  ein weiterer kleiner Schritt in Richtung der Nichtanstiegsplätze, der allerdings auf Grund der an diesem Tag überforderten Roßweiner nicht überbewertet werden sollte.