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Zu Hause gegen Roter Stern gewonnen

Dez 2nd, 2017 | By | Category: 1.Herren
Die Wurzener Spieler lagen sich am Schluss  in den Armen.”Mit toller Moral das Spiel gedreht”, waren die Worte von Trainer Mario Mäding nach dem schönen 3:2
gegen “Angstgegner” Roter Stern Leipzig. Denn  in der vergangenen Saison gingen beide Spiele mit 1:2 bzw. 1:3 gegen die Messestädter verloren. Dabei sah es zunächst gar nicht nach einem
Erfolg der Muldestädter aus.Die ersten zwanzig Minuten verliefen ohne Höhepunkte, wobei die Gäste etwas beweglicher begannen. Das 0:1 durch Seufert war so folgerichtig,
der blanc einschießen konnte,obwohl sein kräftiger Linksfuß allgemein bekannt ist und zudem sich das Fehlen Y.Ehrlichs in der FA-Abwehr schmerzlich bemerkbar machte.Engmaschiges Agieren,schlechtes Abspiel und teilweise hohe Bälle waren vor allem dem schweren Boden geschuldet. Die wirklich erste gute Gelegenheit für FA  gab es erst nach einer knappen halben Stunde,als ein Kopfball Miszlers über das Gäste- Gehäuse  flog .Der oft über die Außenbahn kommende, kämpferisch starke Fritz Kurmann  nutzte einen Abwehrfehler der Gäste zum 1:1. Beim 1:2 durch Grigo konnte Mucke einen Ball von links nicht festhalten. Die übrigen Abwehrspieler schauten konsterniert zu.
Auch der Beginn der 2.Halbzeit war chancenarm. Schon schien sich eine vermeidbare Heimniederlage anzubahnen. Plötzlich ging es wie ein Ruck durch die Frisch-Auf- Reihen:
82. Minute Kunzel erzielt das 2:2 nach Vorarbeit von Schneeweiß und Fritz Kurmann. Schließlich das vielumjubelte 3:2 kurz vor Toresschlussdurch Toni Müller , der nach einer mustergültigen
Vorlage nicht lange fackelte und Maik Frohloff im gegnerischen Kasten keine Chance  ließ.Ein kleines Fußballmärchen schaffte damit Wurzen.
Drei Gründe mögen für den Sieg der Wurzener ausschlaggebend gewesen sein.1. Das Nachlassen der Kräfte bei den Gästen,2. eine Steigerung des Fa -Regisseurs
Miszler und 3. die kuriose Auswechseltaktik Mädings, die offensichtlich den  Gegner verwirrte. Der nahm Göhrmann ins Tor, dafür rückte Mucke in den Angriff,Toni
Müller und Schmidt kamen neu ins Spiel.
Noch einmal Aufregung kurz vor Schluß, aber das Schiedsrichterkollektiv aus dem fernen Zwickau entschied auf abseits. Ein großes Polizeiaufgebot begleitete das
Match. Es blieb im wesentlichen friedlich bei kleineren verbalen Attacken zwischen diversen Fans, die nicht zum FA-Lager gehören. Stadionsprecher Roland Mühlner konnte
es bei einer Ermahnung belassen.     

ATSV 2017

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